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Ein Spielfilm steht vor der Tür: Jochen macht Triathlon

Durch Zufall habe ich diese Blogseite wieder entdeckt. Der letzte Beitrag liegt nun beinahe 4 Jahre zurück. Seither ist so einiges Wasser in die Elbe geflossen (was für ein Spruch). Sehr bewegt hat uns Corona, nun der Krieg in der Ukraine. Wie soll man da als Künstler reagieren? Ich bin mir unschlüssig. Zur Coronazeit, jedenfalls im ersten Lockdown kamen täglich (rd. 30) kleine Videos auf Facebook. Im Sommer 2020 haben wir (ein kleines motiviertes Team), trotz Abstand, Maske und Versammlungsverbot, einen Spielfilm gedreht.  Das war für mich eine neue Erfahrung. Nun, nachdem der Film fertig ist und am 3.Juni 2022 (kommenden Freitag) Premiere haben wird, kann ich sagen: Theater ist weniger zeit- geld- und nervenaufreibend. Trotzdem ist es gut dass die Welt nun bald einen Film hat (natürlich neben unzähligen anderen) der ein positives Licht auf das Leben zu werfen versucht, der versucht zu inspirieren, zu motivieren und bei dem nicht die Reichen, Schönen und Privilegierten im Fokus st...

Beiträge zu Theaterspielstile

Melodramatischer Spielstil Die großen Gefühle - melodramatisch spielen An alles glauben was man tut In den folgenden Ausführungen geht es mir weniger um die Beschreibung des Genre Melodrama, als vielmehr darum aufzuzeigen wie man seine Gesetze nutzen kann, um überzeugend auch ernste Themen auf der Bühne zu transportieren, ohne sich dabei im Pathos oder in unfreiwilliger Komik zu verlieren. Einmal mehr halte ich mich an die Lehre des französischen Theaterlehrers Jaques Lecoq (1924-1999) und seiner Arbeit mit dem Melodrama (griech. melos: Klang). Dieser entdeckte das Melodrama für seine Schule durch die Frage: „Wenn jemand etwas sagt, woran er glaubt, warum akzeptieren es die einen, während die andere darüber spotten?“ So forderte er seine Schüler in einer Übung auf „an alles zu glauben“ und damit das Publikum zu überzeugen. Hier war der erste Schritt zu den großen menschlichen Gefühlen und seiner Verkörperung getan. Das Ziel im Melodrama ist ein so überzeugendes Spiel zu err...

Was wird aus dieser Seite??

Nun ist die Blogseite der Homepage knalltheater.de schon länger aktiv und macht diese Seite (ganz realistisch: deren Zulauf sich eh in Grenzen hält) überflüssig. Ich werde mir also überlegen, diese Seite zu löschen oder daraus eine Autorenseite zu machen.

Einmal Django immer Django

Sergio Corbucci´s Film von 1966 hat Franko Nero berühmt gemacht und eine Welle weiterer (zum Teil schlecht kopierter) Django-Filme ausgelöst. Der Film hat Regisseure wie Tarantino stark beeinflusst, bis hin dazu, dass dieser einen eigenen Djangofilm gedreht hat und damit seine Huldigung für diese Figur und nicht zuletzt diesen Film ausgedrückt hat. Ein Antiheld, der Selbstjustitz übt, brutal und doch zerbrechlich ist. Ein Abbild moderner Zivilisation. Ich weiß nicht ob es diese Geschichte als Mimecomictheater schon gegeben hat. Sicherlich. Morgen gibt es sie jedenfalls auf dem Hof der Feinkost (26.Juli 2017). In mir hüft es vor Glück, denn ein lang gehegter Wunsch, auch wenn es sicher noch rumpeln und haken wird, geht in Erfüllung. Jetzt hoffe ich nur noch diese kleine Freude versprühen zu können.

Django - ein Traum auf dem Sommertheater

Ich erfülle mir einen langgehegten Wunsch: eine Abendshow ohne Worte. Am 26.Juli soll es dann soweit sein. Ich freue mich, dass mir Martin Kiefer von der Zirkusmanufaktur und Matthias Marquitz von CamüVelü dabei helfen. Das sind zwei super Pantomimen mit viel, viel Erfahrung, super Ideen und überhaupt dufte Typen. Und ich freue mich auch riesig Andreas Vent-Schmidt gewonnen zu haben. Er macht die Musik.

So ein schönes Wochenende aber auch

Manchmal frage ich mich ja schon was diese alberne Konstellation, dass sich jemand vor einer Gruppe von Menschen aufbäumt und ihnen was vorspielt, während diese zugucken sollen. Das habe ich auch Karl Uwe Baum aus Radebeul gefragt. Er meinte, es ist das ewig alte Bedürfnis nach Geschichten, dass die Menschen antreibt Theater zu gucken. An diesem Wochenende durfte ich es wieder erleben. Geschichten aus dem Moment in Zusammenarbeit mit dem Publikum. Da kneift und kniept es sicher an der einen und anderen Ecke, aber insgesamt bleibt ein phantastisches Gefühl zurück. Im Tanzwerk gab´s ne Soloimpro und wieder im Prager Frühling mit Markus Reichenbach eine Improstunde mit und für Kinder. Da hat sich der Dauergast Frieda als kleines Schauspieltalent gezeigt. Sehr diszipliniert, auf die Mitspieler achtend, im konkreten Fall auf Markus und mich; Ideen annehmen und einfach im Sinne der Geschichte mitspielen. Das heutige "Dornröschen und der Kasper" im Serifee zeigte auch Potential,...

Das Jahr 2017 und die Vorhaben

Kommt spät, aber kommt: - Kurzfilmdreh aus der Improvisation entstanden - neue Sommertheaterproduktion - Arbeit an Solo (Fensterstürze oder ein Western) im Comicstile - gedankliche Sammlung über Weltrekord - Osterspiel, Krippenspiel und (steht schon länger auf der To-Do-Liste) Aufführung Improkrimi "Knallowski ermittelt" - Beginn Niederschrift zu Büchern wie: "Theaterarbeit mit Straftätern" "Theaterarbeit mit Geistig Behinderten" "Improvisationstheater für Kinder" Das klingt nach viel Stoff, ist es auch... also los gehts!!!